WAVE 2013: Tag 7 – Von Arosa nach Romanshorn

Der siebte Tag! Ist wirklich schon eine Woche vorbei? Es fühlt sich an, als ob wir gerade erst gestartet wären!
Zur Zeit parken wir an der Hafenpromenade von Rorschach am Bodensee. Letzten Mittwoch sind wir bereits auf dem Weg nach Salzburg auf der anderen Seite des Bodensees entlanggefahren.
Als wir diesen Morgen aufwachten, erwartete uns bereits viel freundlicheres Wetter. Die Sonne strahlt die Bergspitzen an, die Wälder scheinen viele kleine Babywolken zu gebären. Sie werden formen sich zwischen den Bäumen und steigen langsam zum Himmel hinauf. Als Babywolken sind sie ja noch nett anzusehen. Später erfuhren wir dann erneut was passiert wenn sie sich zu Teenager-Wolken weiterentwickeln und auf dumme Gedanken kommen. Aber tatsächlich konnten wir ihnen meistens entkommen und im Warmen und Trockenen weiterfahren.

Sicht vom Hotelzimmer auf Babywolken

Sicht vom Hotelzimmer auf Babywolken

Babywolken am Abheben

Babywolken am Abheben

Heute hatten wir es mit ganz anderen Herausforderungen zu tun. Alles fing an mit dem erneuten Versuch den Effizienztest zu wiederholen. Wir verließen das Hotel in Arosa vollgeladen um viertel vor acht, fuhren die steile Bergstraße nach Chur hinab und anschließend über die Autobahn. Die insgesamt 60 Kilometer lange Strecke mussten wir allerspätestens um 9:15 zurückgelegt haben. Das bedeutete: Gas geben und keine Zeit vertrödeln! In Chur waren wir noch etwas hinter der Zeit. Folglich rasten wir die Autobahn mit konstanten 85km/h entlang um es am Ende gerade noch rechtzeitig zu schaffen. Trotz allem lag unser Verbrauch bei nur 5.5Ah der uns zur Verfügung stehenden 22.3Ah. Unser Energieverbrauch war somit vergleichbar mit einem kleinen Glas gefüllt mit Benzin!
In Trübbach bekam jeder Fahrer eine Zeitspanne von zwei Minuten zugeteilt. Innerhalb dieses Zeitraumes mussten wir bei der Schule vorfahren und eine genau einminütige überzeugende Rede vor den Schülern halten, dass das eigene Fahrzeug das Beste ist. Anschließend ging die Fahrt zu einer weiteren Schule (in Sevelen), um die gesamte Prozedur zu wiederholen. Aller guten Dinge sind drei, das dritte Mal fand in Gams statt. Mittagessen war dann in Sennwald: Die aufmerksamen Angestellten von BRUSA hatten uns Älpler Makronen, bestehend aus Nudeln, Kartoffeln, Käse, gerösteten Zwieben und Apfelkompott gekocht. Prima!

 Beim Überzeugen der Schüler, Teenager-Wolken am Horizont


Beim Überzeugen der Schüler, Teenager-Wolken am Horizont

Nach dem Essen wurde das Spiel „Überzeuge die Schüler“ noch weitere dreimal in den Ortschaften Oberriet, Eichberg und Heerbrug wiederholt. Danach ging es endlich zu unserem ersten und einzigen Ladestopp nach Rorschach.

Ladehalt in Rorschach

Ladehalt in Rorschach

Kurz bevor wir in Rorschach ankamen, erlebten wir den Schock unseres Lebens. Wir fuhren mit etwa 65km/h eine Schnellstraße entlang, als sich der Fahrer einer silbernen Familienkutsche entschied, direkt ohne Linksblick vor uns die Straße zu kreuzen. Der Elch-Test, den ich hinlegte, war filmreif. Dank der neuen Heidenau-Reifen schaffte ich es gerade noch, dem Wagen und dem entgegenkommenden Laster auszuweichen (Martin, du hattest Recht… die Reifen sind wirklich gut!).
Nun warten wir gerade auf unser Abendessen, direkt am Ufer des wunderschönen Bodensees. Die Fahrzeuge sind beim Laden, den interessierten Passanten leicht zugänglich, die auch viele Fragen stellen. Das Wetter ist trocken und warm, jedoch bewölkt. Wir werden die Nacht in der Jugendherberge in Romanshorn verbringen, nur einen Steinwurf entfernt von hier.

Blogging in Rorschach

Blogging in Rorschach

Andreas

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