WAVE 2013 Tag 5 – Von Neukirchen nach La Punt

Nach dem gestrigen Höhepunkt Großglockner erschien der heutige Tag weniger spannend. Nun, im Vergleich mit twiken auf der M25 um London herum war es immer noch eine der besten Fahrten. Trotz allem zog sich der Tag sehr in die Länge, bestehend aus Fahren und Laden durch eine immerhin sehr schöne aber nicht mehr atemberaubende Landschaft.
Es fing mit einiger Verwirrung an. Anscheinend kam über Nacht an dem ersten für uns zu überquerenden Berg eine Schlammlawine herunter Jedoch stellte es sich heraus, dass unsere Strecke noch offen war. Diese entsprach dem gleichen Kaliber wie unser erster Bergpass vor zwei Tagen (erst zwei Tage her???) aber ab jetzt gibt es keinen Grund mehr sich Sorgen zu machen. Die Fahrt bergab Richtung Zell am Ziller (kurzer Ladestopp) war ziemlich spektakulär. Jedoch öffnete sich auf dem Weg nach Innsbruck das Zillertal immer weiter und wir fingen uns an ein wenig zu langweilen. Auch ist die Region ein berühmter Touristenanziehungspunkt und somit würden wir dieser Gegend normalerweise eh keinen Besuch abstatten.

Je näher wir an Innsbruck herankamen, desto höheres Verkehrs- und Industrieaufkommen empfing uns. Und da Innsbruck nur als weiterer Ladehalt vorgesehen war, bekamen wir auch nicht viel von der Stadt zusehen. Das weltbekannte Hotel Hilton war nicht in der Lage uns mit einer vegetarischen Mahlzeit zu versorgen. Wir zogen weiter zu einem kleinen Restaurant in der Nähe unserer ladenden Fahrzeuge am Landhausplatz.

In Landeck war unser nächster Ladehalt. Da wir dort nur eine kurze Zeit verweilten, nutzen wir die Gelegenheit in der Sonne ein Eis zu genießen. Anschließend brachen wir zur Schweizer Grenze auf. Glücklicherweise wurde die Landschaft wieder etwas interessanter…genau wie das Wetter: Über den Berggipfeln wurde es dunkler und dunkler. Und pünktlich zur Grenzüberquerung fing es heftig an abzuregnen! Nun…ein schneller Zwischenstopp war zum Schließen der Seitenfenster des Verdeckes war erforderlich. Wieder rein ins TWIKE und erneut eine Fahrt bei Gewitter. Natürlich war es innerhalb einer Minute wieder vorbei und wir wurden von der wiederauftauchenden Sonne im Inneren unseres TWIKEs folglich durch die geschlossenen Seitenfenster und auf Grund der überdimensionalen Vorderscheibe zu sehr gewärmt.

Da es jedoch nur noch wenige Kilometer zu unserem ersten Schweitzer Ladehalt in Sent waren, entschieden wir mit geschlossenen Fenstern weiterzufahren. Bei dieser Entscheidung wussten wir noch nicht, dass die letzten Kilometer SEHR steil werden würden. Nach dieser Herausforderung waren wir extrem dankbar für die uns in diesem wunderschönen Dorf angebotenen Getränke.

TW1009 in Sent

TW1009 in Sent

La Punt ist der folgende Halt für die anstehende Nacht. Es wurde uns eine fantastische Mahlzeit (mit vielen vegetarischen Alternativen) aufgetischt als auch gratis Getränke bereitgestellt. Der Höhepunkt war jedoch unsere Unterkunft: Ein wahrhafter Atomschutzbunker!!! Nicht jeder war über diese Auswahl erfreut, aber wir glauben dass es ein Erlebnis sein wird und vor allem eine sehr sichere Nacht.

Der Eingang zu unserem Bunker

Der Eingang zu unserem Bunker

Eines von drei Schlafzimmern

Eines von drei Schlafzimmern

Andreas

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