WAVE 2013: Tag 2 – Von Eisenstadt nach Aibl

Was für ein Tag! Wir sind jetzt im besten vorstellbaren Hotel, dem Romantikhof Kiefer in  Eibiswald. Ein perfekter Ort um einen fantastischen Reisetag mit viel Sonne, 270km mittreten, supernetten Leuten und vielen Fragen und Erklärungen über das TWIKE, die WAVE und Elektrofahrzeuge im Allgemeinen.

Wir sind sehr früh losgefahren, gegen halb 7.  Die erste Etappe verlief über 125km und Ladezeit in Güssing war nur von 10 – 12 Uhr vereinbart. Wir kamen um 10:08 Uhr an, sprich wir bekamen fast die gesamte Ladung, die wir für die noch anstehenden Etappen benötigten. Leider konnten wir uns persönlich nicht auftanken. Das einzige zur Verfügung stehende Essen war Gulaschsuppe, für uns gab es keine vegetarische Alternative. Ein Apfel und ein Müsliriegel mussten ausreichen.

Sonnenfahren

Sonnenfahren

Der Sammy hängte sich um Energie zu sparen in unseren Windschatten und nutze uns ebenfalls gleich als Navi mit (Ihr Navi funktionierte nicht mehr).

Der Sammy hängte sich um Energie zu sparen in unseren Windschatten und nutze uns ebenfalls gleich als Navi mit (Ihr Navi funktionierte nicht mehr).

Exakt um 12 Uhr verließen wir unsere Gastgeber in Güssing und fuhren nach Gleisdorf. Die heutige Sonderprüfung fand hier statt: SLALOM fahren! Unsere Startzeit war genau um halb zwei! Wir erreichten den Platz um 13:20 Uhr. Also sprang ich sofort aus dem TWIKE und joggte den Parcours entlang mit einem Jury-Mitglied. Ich wollte alles richtig machen! Währenddessen nahm Angela unsere Sachen aus dem TWIKE um so wenig Gewicht wie möglich zu haben. Es durfte vor Prüfungsabnahme nicht geübt werden und ich sollte die Prüfung als Erster absolvieren. Ich denke, dass ich mit 57.47 Sekunden ganz ok abgeschnitten habe. Der zweite Startende war Team 2 mit einem Tesla und natürlich waren sie 13 Sekunden schneller. Aber weil sie einen Pylonen vergessen haben, erhielten sie 20 Strafsekunden. Trotzdem hatten wir am Ende keine Chance gegen die anderen „Hochleistungs“-Autos. Ein anderer Tesla gewann diese Sonderprüfung. Auf der anderen Seite gab es viele andere Teams welche schlechter als wir abschlossen. Ich freue mich darauf das endgültige Ergebnis auf der WAVE Webseite zu lesen. Auch bekamen wir nun endlich etwas zu essen: Süße Brötchen mit Marmelade gefüllt.

Schließlich hatten alle Teams ihre Prüfung absolviert, Fotos und Filme waren im Kasten und ich drehte noch eine Runde mit dem Piloten der Modell-Heli-Kamera. Dann fuhren wir alle gemeinsam im Konvoi (welcher durch die langen Anstiege unterwegs etwas auseinanderging) nach Graz. Graz erschien uns als eine sehr reizvolle Stadt, von der wir aber leider nicht viel zu sehen bekamen. Wir waren viel zu müde um nach einem Tag „TWIKE-Fahrradfahren“ an der Stadtführung teilzunehmen.

Ladehalt in Graz

Ladehalt in Graz

 Die Nase ist natürlich auch anwesend!

Die Nase ist natürlich auch anwesend!

Um zwanzig nach fünf und einer weiteren nicht vollen Ladung verließen wir Graz in Richtung Deutschlandsberg. Dort wurden wir vom lokalen Turnverein sehr herzlich begrüßt. Es wurden Reden für uns vorbereitet, Bühnenpräsentationen gezeigt und auch ein schönes Abendessen fehlte nicht. Dieses Mal gab es eine vegetarische Alternative, jedoch kamen wir fast nicht in deren Genuss, da wir so viele Fragen zu beantworten hatten.

 

Fragen und Antworten in Deutschlandsberg

 

Es ging weiter zum Dorf Aibl. Wir wurden mit Getränken und Strom begrüßt, und natürlich erneut mit Fragen überhäuft. Nach einer Weile schafften wir es, uns in unser schönes Hotel davonzuschleichen. Wir beendeten unsere letzte unvollendete Ladung, während wir uns die wohlverdiente Dusche gönnten.

 

Andreas

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