WAVE 2013: Epilog

Das Abenteuer ist vorbei. Wir befinden uns gerade im Zug von Zürich nach Salzburg, um dort unser Auto abzuholen. Anschließend geht es heim nach England.

Wie gewöhnlich sind wir früh aufgestanden, aber müssen wir uns noch an das Ende der Roadbook-Zeit  gewöhnen. Wir müssen nicht mehr nachschauen, noch wo wir wann zu sein haben. Die Berge sind zwar immer noch durch die Zugfenster zu sehen, aber sie sind nun unerreichbar. Es ist wie ein Film der hinter den geschlossenen Fenstern an uns vorbeizieht. Zugreisen sind eine sehr zivilisierte aber auch unpersönliche Art zu reisen. Es ist nicht möglich eine Beziehung zu den Leuten oder der Landschaft aufzunehmen. Man beobachtet nur… oder man schläft ein. Es ist ein sehr seltsames Gefühl nach zehn Tagen Intensivkontakt und Fahrt mit offenen Fenstern.

vorbeiziehende Berge

vorbeiziehende Berge

Um 13:58 werden wir in Salzburg sein, um unser vor eineinhalb Wochen dort abgestelltes Auto abzuholen. Danach geht es weiter auf die Autobahn direkt nach Calais, wo wir für morgen Nachmittag die Fähre gebucht haben.

Es war eine gute Reise mit Hoch- und Tiefpunkten. Am Ende werden wir eine Strecke von 5000km etwas über zwei Wochen zurückgelegt haben… per Auto, Schiff, TWIKE und Zug. Wir haben in Pensionen, Hotels, Atombunkern, Jugendherbergen und in einem Elektrofahrzeuggeschäft geschlafen. Wir haben viele neue Bekanntschaften gemacht, einige von Ihnen werden wir wohl nie wieder sehen. Auch haben wir Freunde wiedergetroffen, die wir seit Jahren nicht mehr gesehen haben.

Unser Dank gilt allen, die uns diese Reise ermöglicht haben sowie allen denen, die uns unterwegs geholfen haben. Auch recht herzlichen Dank an euch, liebe Blogleser!

Es war eine gute Reise!

 

Angela und Andreas

 

 

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