Sep 13

WAVE 2012 – Tag 4: Wildhaus – Mosnang – Urdorf – Schlieren – Steinhauses – Cham

Der vierte Tag WAVE war begleitet von ständigem Regen.
Für die erste Etappe war wieder eine “Punktprämie” ausgesetzt, und da diese am Anfang des Tages für alle noch leicht zu erreichen ist, herrschte schon früh ein reges Treiben in der Schule in Mosnang, wo wir unseren ersten Stopp hatten. Nach einer einminütigen Vorstellung für jedes Team fuhren wir weiter und ließen die Schüler mit Ihren Bewertungsbögen zurück. Ob sie wohl schon wissen, dass eine schlechte Kritik ein Leben zerstören kann? ;)

Später am Tag besuchte uns Peter Zeller mit dem Flügeltüren TWIKE während unseres Aufenthaltes bei Siemens in Steinhausen und begleitete uns auf unserer Tour nach Cham, wo die WAVE im St. Andreas Schloss zum Schlummertrunk eingeladen war. Das “Schloss” entpuppte sich als ebensolches, allerdings in Privatbesitz einer Schweizer Familie, die dieses seit rund 100 Jahren hegt und seinen englischen Landschaftsgarten in Schuss hält. Hier treffen sich dann wieder Bewahrung von (Wohn-) Kultur und Umwelt, denn der “Schlossherr” hatte die E-Mobilisten aus eigenem Interesse am Thema grüne Mobilität zum Aperto (schwyzerdütsch für Stehempfang) gebeten.

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Sep 12

WAVE 2012 – Tag 3: Mendrisio – Bellinzona – San Bernardino – Buchs

Auch am dritten Tag der WAVE hatten wir landschaftlich eine schöne Strecke und sind sehr nett an den geplanten Ladehalten empfangen worden. Es gibt jedoch eine zusätzliche Zeitprüfung, alle Fahrzeuge, die bis 15:30 Uhr in Buchs sind, kriegen zusätzliche 10 Punkte, wer es nicht schafft, kriegt keine. Wir erlauben uns ein kurzes Zwischenlanden in San Bernadino und haben Glück, da wir hinter einem Toilettenhäuschen gleich neben dem geplanten Ladehalt zwei Steckdosen finden. Glück deshalb, weil auf den organisierten Dosen noch kein Strom ist.

WAVE Ladehalt in San Bernadino, TWIKEs startklar

WAVE Ladehalt in San Bernadino, TWIKEs startklar

Weil wir den Wettbewerb ernst nehmen, fahren wir bald wieder los und wählen die schnellste Route, das heißt den Tunnel, und lassen den wunderschönen Pass aus. Später hätten wir diese Entscheidung gerne anders getroffen, denn wir treffen um 15:42 ein, kriegen also 0 Punkte. Ausser uns ist natürlich schon der Zerotracer da, der weder mit Energie noch Geschwindigkeit ein Problem hat, und das tschechische Team, das auch ganz schön was unter der Haube hat. Alle anderen kommen später, und zwar teilweise auch erst spät am Abend, völlig leer gefahren und bis zum Hotel sind es weitere 20 km. Wir fragen uns, wie fair diese Art der Aufgabenstellung ist.

TWIKE on road before San Bernadino

TWIKE on road before San Bernadino

 

Welcome for the electric cars of the WAVE in Bellinzona

 

Dreharbeiten für die WAVE Dokumentation über die Tour der Elektroautos

Welcome in Buchs - kurz vor dem Wolkenbruch

Welcome in Buchs – kurz vor dem Wolkenbruch

 

Sep 10

WAVE 2012 – Tag 2: Torino – Novara – Monza – Mendrisio

Kurzer Statusbericht:
Zwischenladen in Novara, denn beim nächsten Zwischenziel Monza gibt es keinen Strom. Sehr netter Empfang hier auf der Piazza Martiri. Gleich geht es weiter nach Monza, zum Designwettbewerb. Ziel des Tages ist anschließend Mendrisio.
So, die Espressopause ist vorbei! ;)

Barbara
Für das TWIKE Team

Ergänzung:
Glaube keinem Gerücht, denn in Monza gab es doch Strom. Und einen Designwettbewerb, in dem eine von der Stadt gestellte Jury die Fahrzeuge mit Punktzahlen von 0 bis 10 nach dem Design bewerten sollten. Für die anschließende Etappe nach Mendrisio gab es eine weitere Wertungsprüfung: Die je nach Streckenführung gewählte Distanz zwischen ca. 60 und 70 km sollte in der Zeit von 14:45 bis 16:15 zurück gelegt werden, um die volle Punktzahl zu erreichen. Bei dem Verkehr kein Pappenstiel! Zeigte uns das Navi anfänglich bis zu 19 Minuten verspätete Ankunftszeit an, konnten wir auf der Strecke punkten und schafften es schließlich, das Navi bei Zieldurchfahrt auf ein Guthaben von 7 Minuten zu kitzeln. Strike! Ausserdem wurden die Straßen merklich besser.
Punktwertung Nummer drei für diesen Tag: Sympathie. Die uns in Mendrisio erwartenden Schüler wurden zur Abstimmung um das Beliebteste Fahrzeug gebeten. Wir sind gespannt, worauf die Schweizer Jugend so steht. ;)

Novara:
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Monza:
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Sep 10

WAVE 2012 – Tag 1: Die WAVE ist gestartet

Sonntag, 8 Uhr Morgens: Sammeln bei den Fahrzeugen auf der Arena del Mare, Fahrzeugbeklebungen werden aufgebracht, Segelschiffe gemeinsam bestaunt und Wetten für den voraussichtliche Zeitpunkt des ersten Sonnenstiches angenommen.

Dann geht es los. Vorgabe: Es geht nach Asti und zwar über die Orte Campomorone, Voltagio, Gavi, Novi Ligure, Bosco Marengo und Felizzano. Für Asti wird uns ein Strassenfest angekündigt. Um auch was von der Gegend zu sehen, geben wir im Navi als gewünschte Höchstgeschwindigkeit 55km/h an. Möglicherweise ein Fehler, denn wir spielen anschließend “fall nicht ins Loch” auf zugegeben malerischen italienischen Bergsträßchen. Doch wir sind hart im Nehmen und mein Videoschnittprogramm hat ja nochmal einen zusätzlichen Stabilisierungsmodus. ;) Belohnt werden wir bei der Einfahrt zum Ladehalt, denn ausser uns ist erst der Zerotracer da, und der noch nicht lange. Schattenplatz suchen, Fahrzeug einstecken, das Erstaunen der Zerotracer Jungs geniessen, Café suchen.

Wir melden: Etappe 1 ist erledigt.

Etappe 2 nach Torino war ebenfalls problemlos, allerdings erwies sich die vorbereitete Ladeinfrastruktur als nicht ganz optimal. Ohne ins Detail zu gehen kann ich sagen, dass man als TWIKE Pilot einfach verwöhnt ist, denn man kann in der Regel überall laden. Wenn allerdings die Hauptsicherung bei 20 Fahrzeugen fliegt, sind auch wir dran. Gespannt erwarten wir nun also den morgigen Tag.

Barbara, für das TWIKE Team!

Die Fahrzeuge der WAVE beim Ladehalt in Asti.

Die Fahrzeuge der WAVE beim Ladehalt in Asti.

WAVE Halt in Asti, Innenstadt

WAVE Halt in Asti, Innenstadt

WAVE Fahrzeug Präsentation in Torino

WAVE Fahrzeug Präsentation in Torino

TWIKE Filmcrew bei der Arbeit ;)

Sep 07

Die WAVE 2012 ruft

Genua – Den Haag in 14 Tagen

Was mich betrifft, hat sich unter dem Sonnenbrand von der e-miglia gerade neue Haut gebildet, da geht es schon wieder los, zur elektrischen Tour: Am 9.9. startet die WAVE von Genua nach den Den Haag, 2670 km im Zickzack durch Europa. Mit dabei: Zwei TWIKEs und darin auch ich und meine Kamera. Ich liebe meinen Job!

Wenn Sie uns auf einer unserer Stationen besuchen kommen wollen, oder Lust haben, uns mit Ihrem e-Fahrzeug ein Stück zu begleiten, sind Sie herzlich willkommen. Die jeweils aktuellste Streckenplanung finden Sie auf wave2012.net.

Wir haben übrigens auf Teilstrecken auch noch einen Beifahrersitz frei.
Bewerben Sie sich um ein Stück der WAVE im TWIKE unter info@twike.com!

Barbara
Für das TWIKE Team

Sep 06

TWIKE auf der e-miglia 2012 – ein Rückblick

Hitze. Zeitdruck. Energiemanagement.
Lieber eine Zeitstrafe oder eventuell schieben?

Seien wir ehrlich: Die e-miglia hat eine wunderschöne Route und auch dieses Jahr war das Wetter traumhaft. Das Reglement jedoch ist weder für einen Leaf oder einen iMieV noch für ein TWIKE gemacht: Denn Etappen wie die Fahrt auf den Großglockner mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 72 km/h zurück zu legen, das schafft nur ein Tesla ohne Zeitstrafe. Oder man bleibt auf der folgenden Etappe liegen.

Dennoch konnten wir auch dieses Jahr gut mithalten und so manchem Elektro-Boliden zumindest bergab das Fürchten lehren. Gesammelt wurden schöne Erinnerungen an erklommene Pässe, Wettfahrten und die unabänderliche Grausamkeit des Schicksals, die selbst dem Schnellsten mithilfe eines einfachen allabendlichen Innenstadtverkehrs unwiderrufliche Zeitstrafen aufbrummt. Impressionen von der e-miglia finden Sie wie immer auf unserem Flickr Account.

Effizienzpreis

Wie gesagt, das Reglement der e-miglia belohnt Gleichmäßigkeit auf hohem Temponiveau. Eine Minute zu spät durch eines der Etappenziele bedeutet 10 Minuten Zeitstrafe. Eine kWh mehr Energie als ein Konkurrent jedoch bedeutet eine SEKUNDE Zeitstrafe. Lässt man den Innenstadtverkehr aus der Rechnung der Faktoren hinaus, wird deutlich, dass die Preisgelder den kW starken Teilnehmern vorbehalten sind. Um so mehr haben wir uns über den außerordentlich TWIKE Team gewinnt Effizienzpreis der e-migia 2012liebenswürdigen, dieses Jahr erstmalig vergebenen Effizienzpreis der Region Engadin / Stadt St. Moritz gefreut. Sicher ist für die Fahrer auch das Preisgeld willkommen, für alle Verfechter der sinnvollen, effizienten Mobilität ist es jedoch nach Tagen des doch teilweise knappen Wettbewerbes ein Balsam zu sehen, dass nicht nur kW belohnt werden: Auf dem Siegertreppchen stehen am 17. August die TWIKE Piloten Toni und Alex Westermann mit einem Verbrauch von 47 kWh für 800 km, also 5,9 kWh/100 km.

Was wir vor und während der Fahrt nicht geschafft haben, wollen wir nun zumindest nachträglich tun: Wir wollen Ihnen unsere 8 Helden vorstellen, die während dieser 5 Tage wirklich alles gegeben haben, was möglich war.

Startnummer 3: Team TWIKE pioneer

Im orangenen TWIKE mit der Startnummer 3 starteten Francois Loeb und Wolfgang Möscheid, beides TWIKE Pioniere, die sich schon von vielen Veranstaltungen kennen. So waren beide bereits bei der TWIKE Challenge 98 von Bern ans Nordkap dabei.

Francois Loeb
Schweizer, heute auch in Merzhausen zuhause
TWIKE Pionier seit 1998
Ehemals Schweizer Nationalrat
Schriftsteller
Teilnehmer der TWIKE Challenge 1998
(Bern – Nordkap)
Teilnehmer der TWIKE Challenge 05
(Schwarzwald – Schwarzes Meer)
Im Interview bei Table Talk
Artikel in der TWIKE News 2007

 

Wolfgang Möscheid bei der e-miglia 2011 auf dem GroßglocknerWolfgang Möscheid
Rosenthal, Hessen
TWIKE Pilot seit 1995
Solateur
Teilnehmer der TWIKE Challenge 1998
Teilnehmer der TWIKE Challenge 05
Hobbys: Wakeboard, Schwimmen
Artikel in der TWIKE News 2006
“Wie das TWIKE nach Deutschland kam”

 

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Jul 18

Das TWIKE Team für die e-miglia – 8 Abenteurer

Dieses Jahr haben wir uns für die e-miglia etwas Besonderes ausgedacht: Wir stellen für 8 unserer Kunden 4 TWIKEs zur Verfügung, und zwar TWIKEs mit besonderer Reichweite.

Den8 TWIKEr starten bei der e-miglia 2012n ein TWIKE, das z.B. für den alltäglichen Arbeitsweg eingesetzt wird, kommt vielleicht mit einer Reichweite von 70 oder 100 km gut aus. Die e-miglia stellt jedoch andere Anforderungen. Da könnten es für den Vormittag 120 km bei stetig schneller Fahrt bergauf gehen, und nach einer Ladepause von 2-3 h warten weitere energiezehrende Etappen. Deswegen sind die TWIKEs, die dieses Jahr an der e-miglia teilnehmen, mit 24 und 28 Ah Paketen ausgerüstet, was in etwa einem Energieinhalt von 8 und 10 kWh entspricht und je nach Fahrweise Reichweiten von 100 – 240 km ermöglicht. Beim TWIKE übrigens in Serie zu haben seit ca. 2 Jahren.

In diesen 4 TWIKEs an der Rallye teilnehmen werden 8 Kunden, die sich dafür im Rahmen einer kleinen Ausschreibung bei uns beworben haben. Wir freuen uns auf eine interessante Tour!

Jul 15

TWIKE goes e-miglia

Heiße Steigungen, coole Elektrofahrzeuge!

TWIKE Team auf der e-miglia 2011, aufgenommen auf dem GroßglocknerVom 12. – 17. August rollt sie wieder: die e-miglia. In München gestartet führt sie durch Deutschland, Österreich, Italien und die Schweiz nach St. Moritz. Mit dabei dieses Jahr: 4 TWIKEs und 8 TWIKEr, die Lust auf eine elektrisierende Alpenrallye haben. Ob und welche E-Fahrzeuge dann bei den gestellten Anforderungen sowie den vorgegebenen Ladezeiten wirklich cool bleiben, wird sich zeigen. Dank der hohen Effizienz und Reichweite des TWIKE starten wir hier mit sehr guten Karten.

Mehr zur e-miglia, den wagemutigen TWIKErn in ihren sportlichen Fahrzeugen werden wir berichten.